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“Die Muskeln - Dein Sprachrohr”
Die Grundlagen der Kinesiologie wurden in den 60er Jahren von dem Chiropraktiker Dr. George Goodheart in den USA entwickelt. Er
erkannte, daß sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand seiner Muskeln widerspiegeln. Darauf basierend entwickelte er ein einfaches Testverfahren, daß die Muskelfunktion auch ohne
aufwendige medizinische Apparate erfassen konnte, den kinesiologischen Muskeltest.
Wo immer im Körper eine Störung auftritt, wird sie sich auf die drei Bereiche Biochemie, Biomechanik und Psyche insgesamt
auswirken. Die Folge: Die ganzheitliche Ordnung gerät aus dem Gleichgewicht. Umgekehrt gilt dies natürlich auch für positive Reize. Sobald sich im Körper etwas neu “ordnet”, wirkt sich auch das wiederum positiv auf
den gesamten Organismus aus.
Das verbindende Element zwischen den drei Bereiche ist die Muskelfunktion. Goodheart stellte fest, daß wenn in einem dieser drei
Bereiche eine Fehlfunktion entsteht, den der Körper nicht mehr tolerieren kann, gleichzeitig auch immer ein bestimmter bisher gut funktionierender Muskel plötzlich in seiner Funktion eingeschränkt ist.
Was passiert beim Muskeltest?
Durch leichte Druck auf den Muskel und die Dehnung seiner Spindelzellen wird im Rückenmark ein Reflex ausgelöst, der ihn sich
wieder zusammenziehen lässt. Wir nehmen diesen Muskel dann als “stark” war. Ein Zeichen für einen guten und ungehinderten Energiefluß. Zeigt der Muskel hingegen keine oder nur geringe Reflexe, deutet dies auf eine
Fehlfunktion des Organismus hin. Der Muskel kann seine normale Kraft nicht entfalten.
Der Test lässt
Rückschlüsse auf ein bestimmtes Krankheitsbild zu und entsprechende Behandlungsmaßnahmen können eingeleitet werden.
Die Kinesiologie kommt dazu ohne zusätzliche Chemie aus. Wir wissen längst aus der modernen Gehirnforschung, daß der gesunde Mensch
in der Lage ist, die für die Selbstheilung wichtigen Wirkstoffe selbst in seinem Körper herzustellen. Diese Substanzen haben die Fähigkeit, neben der heilenden Wirkung auch schmerzstillend, antriebssteigernd,
beruhigend, antidepressiv oder imunsteigernd zu sein.
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